Tag 3

Vorab herzlichen Dank an den Kommentar von Anonym „… ich frühstücke nicht nachts um halb 12 Uhr!“ die unpassende Zeit resultierte aus der falsch eingestellten Zeitzone. Aber was geschah nun heute alles fernab der Heimat.

Den ersten ganzen Tag in unserem Feriendomizil begannen wir um 9.00 Uhr mit einem Frühstück. Auch wenn wir am Tag vorher schon zwei Mahlzeiten servierten, zwickte es im morgendlichen Betriebsablauf an einigen Stellen. So mussten wir die nicht tadellos funktionierende Kaffeemaschine gegen die guten alten Handfilter tauschen. Aufgetischt wurden Baguette, Nutella, Honig, Schokomüsli, Haferflocken, Obst, Joghurt, Kaffee, Tee und Kaba. Also alles, was man so braucht für ein vollwertiges Frühstück. Nachdem der Spüldienst am Morgen doch etwas gemütlicher in den Tag startete, missglückte die Absicht, den Strand in der Früh vor den Menschenmassen zu besuchen. Dies wäre die Grundlage für die alljährliche Strandsportart Nr. 1 gewesen: Rounder. Somit mussten wir die kollektive Sporteinheit für alle kurzerhand in chillen und planschen ändern. Zum Glück konnten alle Frühaufsteher mit Bewegungsdrang noch vor dem Frühstück ihrer Energie freien Lauf lassen. Beim Joggen wurde praxisnah festgestellt, dass der Weg zum Stand auch in 7 Minuten gelaufen werden kann (47 Personen = 30 Min). Nach dem Mittagessen und einer ausgiebigen Siesta durften unsere Teilnehmenden sich reich „traden“. Mit einem Startkapital in Höhe von drei farbigen Buntstiften begaben sie sich auf Tour über den Campingplatz. Mit Händen und Füßen versuchten die Jugendlichen den bestmöglichen Tauschhandel zu erwirtschaften. Die Ergebnisse ließen sich am Ende doch ganz ordentlich sehen. Vom Brot über Schwimmreifen bis hin zu Flachbildfernsehern war alles dabei.

Im Anschluss an das Abendessen gingen wir abermals gemeinsam Richtung Strand. Antizyklisches Verhalten zahlte sich nun aus. Platz war nun reichlich fürs Roundern. Ähnlich wie beim Brennball versucht ein Team möglichst oft das Spielfeld zu umrunden. Wobei die Zeit von der Schlagfertigkeit und der Treffsicherheit, mit der der Ball mittels des Baseballschlägers in das Spielfeld befördert wird, abhängt. Je schneller nun die andere Mannschaft den Ball zum Startfeld zurück befördert, desto weniger Zeit bleibt zum laufen. Zum Schluss ließen es sich einige nicht nehmen im Abendrot zu schwimmen. Mit den gewohnten „Tut“ rufen einer hiesigen Eulenart schla(„Tut“)fen wir wieder ein. 


Mit geruhsam(„Tut“)en Grüßen Marco

(„Tut“)














Kommentare

  1. Wow, richtige tolle Bilder, viel Spaß euch noch....

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  2. Hallo nach Italy,
    vielen lieben Dank für eure tolle Berichterstattung.
    Sehr coole Tausch - Challenge und Wahnsinnsergebnisse 📺 👍🏼😊
    Liebe Grüße aus dem tropischen zu Hause ohne Meer 🌊 ✌🏻
    Michaela

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  3. Ach ja, die Rufe der Zwergohreulen, welch eine schöne Erinnerung ☺️👋

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  4. Hätte mich auch gewundert wenns nicht mindestens 1 bild geben würde, wo Luna die hand vorm Mund hat 😂

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  5. Heyho,
    Sieht so aus als hättet ihr eine menge spaß.
    Muss schon sagen da wird man neidisch, wenn man selber in seinem Büroalltag ist.
    Ich hoffe unsere 3 "Teamer-Teilnehmer" sind ein gutes Vorbild für die anderen und nerven die Teamer nicht zu sehr 😉.
    Danke Marco und Paul für den Super Blog, bin gespannt was noch alles kommt.

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  6. Sehr sehr tolle Bilder vor allem da wo Ewa zu sehen ist 😍. Ich hoffe die Ewa hat da viel Spaß 😘

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  7. Aloha

    Sich beim spülen Zeit zu lassen ist absolut akzeptabel, auch wenn dabei antizyklisches Verhalten erschwert wird,immerhin soll gut Ding doch weile haben, aber auch nicht so lange, dass es für andere zur Langeweile wird.
    Das Tauschspiel ist legendär, zumindest wurden diesmal keine Menschen eingetauscht,obwohl Silas bestimmt ein paar Stifte wert wäre, aber ich will euch ja zu nichts anstiften.

    Habe die Ehre ,
    Simon

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  8. Hallo Zusammen!
    Schön zu lesen, dass ihr es gut nach Italien geschafft habt und alles seinen gewohnten Gang geht. Nach gefühlten 20 Jahren im Sommer nicht auf der Freizeit dabei zu sein ist schon eine ordentliche Umstellung. Damit der Wechsel nicht zu krass ausfällt sind wir vorerst mal beim Campen geblieben, aber mal in die entgegengesetzte Richtung. Wir schreiben euch gerade aus Geiranger in Norwegen wo es vor Wasserfällen und Fjorden nur so wimmelt. Auch wirklich schön hier, das Wetter könnte allerdings besser sein. Und wer Angst hatte, dass wir aus Gewohnheit Stiegenweise Obst einkaufen und nicht wissen wohin damit, den können wir beruhigen, die norwegischen Preise sorgen dafür dass man gar nicht so viel kaufen muss um stolze Summen zu zahlen. Ein Glück!


    Viele Grüße,
    Christoph und Iris

    P.S. selbst beim Abendessen kochen denk Christoph an euch. Zitat: So Rouladen wären eigentlich auch das perfektes Freizeitessen. Viele fleißige Hände die wickeln können :)

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  9. Herzlichen Dank für die tollen und gut geschriebenen Berichte! Das klingt wieder nach einer sehr gelingenden Freizeit… und der Neidfaktor daheim steigt mit jedem Bild vom Meer 🌊. Lasst es euch gut gehen. Viele Grüße aus der Heimat.

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